Weinlage Flörsheimer Herrnberg

Auf der Flussterrasse
Betrachtet man die Form der Landschaft, dann kann man erkennen, dass das Gelände vom Main nach Wicker stufenförmig ansteigt. Die ebenen Flächen werden „Terrassen“ genannt. Sie sind durch steilere Böschungen voneinander getrennt. Die getreppte Landschaft entstand durch die Arbeit des Mains, der einst Schotterkörper aufhäufte, in die er sich später wieder einschnitt.

Die Schotterterrassen entstanden durch den Klimawechsel zwischen Kaltzeiten und Warmzeiten. In den Kaltzeiten lieferte Frostverwitterung viel groben  Gesteinsschutt, den reißende Schmelzbäche zum Main trugen. Die Gesteinsfracht häufte sich im breiten aber flachen Flussbett an. Änderte sich das Klima, stand auch wieder mehr Wasser zur Verfügung und der Main tiefte sich in die Schotterflur ein.
Gleichzeitig hob sich der Taunus empor und verstärkte das Einschneiden. Insgesamt sieben Mainterrassen zählt man bis zum Taunusrand.

Weinberg auf Sand und Kies

Sandböden sind leichte Böden: den lockeren Sand kann die Rebe tief durchwurzeln. Sandböden lassen sich gut bearbeiten.

Sandböden sind oft arme Böden: Sie enthalten viel Quarz, aber wenig
austauschbare Nährstoffe.

Sandböden sind warme Böden: Sie führen wenig Wasser, aber viel Luft underwärmen dadurch zeitiger als andere Böden.

 

Die Webseite verwendet Cookies

Einige von ihnen sind notwendig, während andere helfen, unsere Webseite zu verbessern. Bitte akzeptieren Sie alle Cookies. Für weitere Informationen über die Nutzung von Cookies klicken Sie bitte auf Details.